Die Auswahl
Reiseziel Rösterei
Kaffeelager von illycaffè
Die Qualität des grünen Kaffees zu bewahren, ist für illy von wesentlicher Bedeutung. Deshalb wird er nach dem Einkauf in möglichst kurzer Zeit nach Triest in die Firmen-eigenen Lager transportiert.
Der Transport erfolgt per Schiff mit größter Sorgfalt und unter Beachtung aller Details. Die 60kg-Jutesäcke, mit der Aufschrift „illycaffè” versehen, werden in den Containern nicht dicht nebeneinander gestellt, um so den Platz besser zu nutzen. Vielmehr werden alle erforderlichen Maßnahmen getroffen, um jede Gefahr von Schimmel, Kondensation und unerwünschten Gerüchen zu vermeiden. Die Säcke werden so aufgestellt, dass die Luft zwischen ihnen zirkulieren kann.
Nach ihrer Reise unter bestmöglichen Bedingungen kommen die Grünkaffeesäcke aus dem Magazin in die illycaffè-Rösterei. Hier werden erneut Qualitätskontrollen durch ein automatisiertes System und hochmoderne Maschinen vorgenommen. So werden die Säcke von Robotern ergriffen, gezählt und auf das Förderband gestellt.
Sobald die Kaffeebohnen aus den Säcken geholt werden, erfolgt ihre erste Auswahl im Rüttelsieb, einem großen Sieb, das alle größeren Gegenstände abtrennt, die eventuell noch übrig geblieben sind. Ein Sauger entfernt die kleineren und leichteren Teile, ein magnetischer Trenner die Metallteile. Danach wird der grüne Kaffee in Silos gelagert.
Die letzte Auswahl nehmen sechs bichromatische Maschinen vor, die jede Kaffeebohne “fotografieren” und alle unreifen oder fermentierten Bohnen erkennen und aussortieren. Denn von den 50 Bohnen, aus denen eine Tasse Espresso gemacht ist, reicht eine einzige schlechte Bohne aus, um den Espresso zu verderben.
Diese “letzte Prüfung”, die vor allem für natürliche Kaffees maßgeblich ist, stellt eine der exklusiven illycaffè-Methoden zur Verwirklichung des Ziels „ohne Mängel” dar.
