Das Überdruckverfahren
Die Kaffeedose: ein Treibhaus der Aromen
Kommt gerösteter Kaffee in Kontakt mit Luft, verliert er innerhalb von acht Stunden 40% seiner Aromen. Verantwortlich dafür ist der Sauerstoff, einer der größten Feinde des Kaffees. Der andere ist die Feuchtigkeit, denn sie ruft Schimmel hervor und beeinträchtigt die Haltbarkeit über einen längeren Zeitraum hinweg.
Das Überdruckverfahren wurde in den 1930er Jahren von illycaffè erfunden, um die Kaffeearomen zu bewahren.
Beim Überdruckverfahren wird bei einem über dem Lufdruck liegenden Druck, den Metalldosen der Sauerstoff entzogen und Stickstoff zugeführt. Dieser Vorgang schließt die Aromen nicht nur ein, er schafft auch die ideale Umgebung dafür, dass sie sich, wie bei einem Wein, durch eine regelrechte “Reifung” weiter entwickeln. Die öligen Kaffeebestandteile dehnen sich aus, die flüchtigen Aromen werden an die Öle gebunden und erst in der Tasse wieder frei.
In den Überdruckdosen bleiben die Aromen bei Kaffeebohnen gut drei Jahre unversehrt erhalten, bei gemahlenem Kaffee über zwei Jahre.
Man kann den besten Kaffee produzieren, muss ihn dann aber auch bestmöglich aufbewahren können. Deshalb ist illycaffè das einzige Kaffeeproduktionsunternehmen, das über eine elektromechanische Werkstatt verfügt, in der nicht nur die 3kg-Dosen hergestellt, sondern auch die Maschinen hiefür gebaut und repariert werden.
Hier werden die Weißblechrollen in einzigartigen Verfahren, die für hermetische Dichtigkeit sorgen, zugeschnitten, verlötet und in „Crashtests“ erprobt.
